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  • Preis der dt. Schallplattenkritik für den »Ring des Nibelungen«

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    Bestenpreis der dt. Schallplattenkritik für Prinz Rupis DVD-Produktion »Der Ring des Nibelungen«

    Im Prinzenpalais knallen die Korken: Prinz Rupis DVD-Produktion »Der Ring des Nibelungen« mit dem fantastischen Stefan Kaminski wurde heute in die Bestenliste des Preises der dt. Schallplattenkritik aufgenommen. Der »Preis deDen kompletten »Ring« auf vier DVDs mit Kaminski ON AIRr deutschen Schallplattenkritik« e.V. ist ein unabhängiger Zusammenschluss von deutschsprachigen Kritikern.

    Zur Begründung der Auszeichnung erklärte Juror Nikolaus Gatter: »Mit sinnlicher Spielfreude, einfühlendem Pathos und kabarettistischer Überspitzung, mit Wortschwelgerei und mimisch-gestischem Minimalismus, genialen Ausstattungsideen sowie fantasytauglichen Lichteffekten inszenieren Stefan Kaminski (der zugleich alle Rollen selbst rezitiert) und seine vier Instrumentalvirtuosen den "Ring des Nibelungen", sehr frei nach Wagner. Ein Bühnenweihfestspiel bester Art.«

    Die von Harmonia Mundi vertriebene Box mit vier DVDs ist im Einzel- und Onlinehandel erhältlich. Außerdem ist die Tetralogie als erschwingliches Hörbuch im Vertrieb von Jumbo Neue Medien lieferbar. Schließlich gibt es einen Opern(ver)führer als Holz- und Elektrobuch, der die gesamte Geschichte des »Ring« anhand des Librettos erzählt und das Personal der Oper sowie deren komplexes Beziehungskomplex entwirrt.

    DVD-Box: www.amazon.de/dp/B00B2KW186

    CD-Box: http://www.amazon.de/dp/B00BUQN5J6

    Buch: Ruprecht Frieling erzählt Wagners Oper
    Der Ring des Nibelungen
    • Ein Opern(ver)führer
    Paperback: 192 Seiten • ISBN 978-3-941286-51-1 • € 12,80
    http://www.amazon.de/dp/394128651X

    E-Book: ISBN 978-3-941286-82-5 • € 3,99
    http://www.amazon.de/dp/B00AROJKDC

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    In Bestform: Stefan Kaminski in Prinz Rupis DVD-Produktion »Der Ring des Nibelungen«

  • Leipziger Buchmesse 2013: Ninjas, Orks & Mangamädchen

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    Junge Gesichter der Leipziger Buchmesse 2013:
    Sieht so die Buchwelt der Zukunft aus?

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    Sämtliche Foto: © W. R. Frieling

  • Habemus Papam …

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    Zu Ehren des neuen Pontifex habe ich meine roten Schuhe poliert …

  • Die schaurige Rache der Haselnuss: Heino schlägt zurück

    Cover-Heino-Mit-freundlichen-GruessenIch gestehe: Über Heino habe ich in den letzten Jahrzehnten viel gelästert und ihn mit seinen völkischen Liedern als Vorturner schwarzbrauner Hirnamputierter gesehen.

    Nun höre ich erstmals, Simfy macht es möglich, eine vollständige Heino-CD. Bereits auf dem Cover gibt sich der 74-jährige kämpferisch.

    »Mit freundlichen Grüßen« ist so etwas wie ein Angriff auf diejenigen Musikerkollegen, die Heino immer gern durch den Kakao ziehen und als Zielscheibe nutzen.

    Süffisant covert der blonde Barde mit der dunklen Brille Songs von »Rammstein« bis zu den »Ärzten«, von »Fanta 4« bis zu Nena und Peter Fox. Dabei unterscheidet sich beispielsweise »Haus am See« von Peter Fox kaum vom Original. Das Stück bildet jedoch eine Ausnahme.

    Wenn Heino etwa »Junge« von den »Ärzten« mit seiner markigen Stimme, unterstützt von Background-Sängerinnen, intoniert, dann wird aus diesem ursprünglich dreckigen Zombie-Song aus der Sicht eines Betroffenen ein Song aus der Perspektive des erzürnten Vaters. Ich würde mich nicht wundern, wenn diese Version bald in jeder Vorstadtkneipe dudelt, während der Gerstensaft sprudelt.

    Bei Rammsteins »Sonne« lässt Heino das »R« derart rollen, dass die Originalmusiker sich eine Scheibe abschneiden könnten. Seine Interpretation kommt ohne wilden E-Gitarrensound und Metal-Look aus. Deutsche Härte und Stahlhelmstimmen werden auf das zusammengeschmolzen, was sie sind: Uniforme Marschmusik im Schlagerschritt.

    Irgendwie ist das schaurig, denn Heino reduziert selbst undergroundige Kultsongs. Übrig bleibt purer Pop, sauber akzentuierte Deutschtümelei. Das vorliegende Album ist das Ergebnis eines Marketing-Konzepts, einige der beliebtesten deutschen Szene-Songs vom Schreckgespenst der deutschen Schlagerszene singen zu lassen. Die Fans der Originale werden empört schreien, während Heinos Kassen klingeln.

    Dabei hätte ein Mann wie Heino es vielleicht sogar schaffen können, die Stücke zu intonieren, die ihn im Laufe der Jahrzehnte beeindruckt oder beeinflusst haben. Ähnlich hat es Johnny Cash in seinem beeindruckenden Spätwerk getan. Aber dafür fehlt dem schwarzbraunen Haselnussmann dann doch wohl das eigene Format.

     

    Original …

    … und Cover

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