Crowdfunding heißt ein neuer Begriff, mit dem ein Weg für private, öffentliche und unternehmerische Förderung in der Kultur- und Kreativwirtschaft bezeichnet wird. Prinz Rupi präsentiert mit Hilfe dieser Schwarmfinanzierung eine krude, sehr theatralische und aberwitzige Mischung aus Theater, Live-Hörspiel und Band-Aktion: Stefan Kaminskis »Ring des Nibelungen« nach Richard Wagner.
Soeben wurden im Deutschen Theater Berlin die öffentlichen Aufführungen der vier »Ring«-Abende »Rheingold«, »Walküre«, »Siegfried« und »Götterdämmerung« vor einem begeisterten Publikum aufgezeichnet und mitgeschnitten. Die Postproduktion hat begonnen, und rechtzeitig zum Beginn des Wagner-Jahrs 2013 – mit dem 200. Geburtstag des Komponisten am 22. Mai – wird alles fertig. Im Ergebnis entstehen vier sorgfältig abgeschmischte und vom Künstler autorisierte Audio-Books sowie vier DVDs im Stereo- und 5.1-Sound.
Namhafte Musik- und DVD-Firmen äusern sich begeistert über die künstlerische Qualität des Teams um Stefan Kaminski. Allerdings sind sie bislang nicht bereit, in den Künstler und sein einmaliges Programm zu investieren. Deshalb wird das Projekt aus eigener Kraft gestemmt. Um die mit der Produktion verbundenen Risiken abzufedern, wird ein kleiner Teil der Kosten via Crowdfunding besorgt. Der flexible David wird erneut beweisen, dass er mehr kann als der schwerfällige Goliath.
Wer konkret helfen möchte, ist herzlich eingeladen, die Projektseite http://www.startnext.de/kaminski zu besuchen, sich eines der spannenden Dankeschöns auszusuchen, die auf der Projektseite vorgestellt werden, und es sich gegen einen Obolus zu sichern. Dabei gilt das Prinzip »All or Nothing«: Wenn das benötigte Geld nicht aufgebracht wird, fließt es automatisch an die Unterstützer zurück. Projektziel ist deshalb, die Kasse zu füllen und bereits im Vorfeld Fans, Freunde und Förderer zu gewinnen, die über das Projekt sprechen und sich dafür engagieren.
Mehr über Stefan Kaminski auf seiner Homepage www.Kaminski-On-Air
und auf diesem Blog: Kermit der Frosch besucht Prinz Rupi
Kommentar schreiben
Subkommentare ausblenden